Corona-Krise: Schnelles Reagieren auf ganz neue Bedürfnisse

Foto: Marc Sendra Martorell/Unsplash.com

Wer mit seinem Online-Stellenmarkt in der Corona-Krise zeigt, die neuen Herausforderungen erkannt zu haben, investiert auch langfristig in die eigene Marke.

Nach wie vor hält Covid-19 die Welt in Atem. Isolationsvorschriften und Quarantänemaßnahmen betreffen immer mehr Menschen. Gleichzeitig verlieren viele Unternehmen zumindest vorübergehend ihre Geschäftsgrundlage – und in der Folge auch zahlreiche Angestellte ihre Arbeit.

Während viele Branchen derzeit stillstehen, ist die Nachfrage nach Personal in anderen Bereichen wiederum enorm: Nahversorgung, Transport und Logistik, Medizin und Gesundheit. Damit entstehen auch neue Chancen für den digitalen Stellenmarkt.

Jobiqo unterstützt seine Jobbörse-Kunden in der aktuellen Situation weiterhin verlässlich mit Beratung sowie bei der Umsetzung von notwendigen und hilfreichen Anpassungen ihrer Plattformen. Neben dem Fokus auf bestimmte Branchen steigt mit der eingeschränkten Reise- und Kontaktfreiheit auch die Bedeutung des regionalen Matchings: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mehr denn je in lokaler Nähe zur Arbeitsstätte gefunden werden.

Teil der Problemlösung sein

Ueli Rickenbach ist Produktmanager bei benevol-jobs.ch, dem Jobportal des Dachverbands benevol Schweiz, der sich für die Freiwilligenarbeit in der Schweiz engagiert. Bereits in den Monaten vor der Covid-19-Krise hat sich benevol-jobs.ch gut entwickelt: „Die Nutzerzahlen haben sich im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt“, sagt Rickenbach, und führt erstmals „über eine Million“ Seitenaufrufe an. „Auch der Start ins Jahr 2020 verlief sehr gut, was die Besucherzahlen der Plattform und die Zahl der eingetragenen Freiwilligen angeht.“

Schon Tage vor den mittlerweile auch in der Schweiz verpflichtend eingeführten Sicherheitsmaßnahmen, mit denen die Ausbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden soll, sei eins spürbar gewesen: Die Menschen wollen helfen. „Erste Anfragen von neu gegründeten ‚Grass Root‘-Gruppen und Nachbarschaftshilfe-Initiativen erreichten uns um den 10. März“, erinnert sich Rickenbach. „Sofort war uns klar, dass wir diesen Gruppen mit benevol-jobs.ch eine besondere Hilfestellung geben möchten, und dass wir in der sich abzeichnenden Krise zur Problemlösung beitragen können.“

Corona sorgt für Besucherrekord bei benevol-jobs.ch

In kurzer Zeit wurde mit Unterstützung durch Jobiqo ein spezieller Bereich auf benevol-jobs.ch eingerichtet, um den neuen gesellschaftlichen Bedürfnissen entsprechen zu können. Bereits nach dem ersten Tag, an dem über alle Kanäle und medial darüber informiert worden war, habe benevol-jobs.ch „mit über 5.000 Seitenbesuchen pro Tag“ einen neuen Tagesrekord erreicht. Und, so Rickenbach: „Der Trend hält an. Die Zahlen sind seither auf diesem hohen Niveau geblieben.“

Vor allem von Usern, die sich in der Freiwilligenarbeit engagieren möchten, wurde die Plattform regelrecht gestürmt. „Auf Seiten der Organisationen dauerte die Reaktion etwas länger.“ Das habe vor allem damit zu tun, dass einige Einsatzgebiete schlicht neu sind. In anderen Bereichen gibt es teils neue Regeln für die Freiwilligenarbeit – es sind besondere Auflagen des schweizerischen Bundesamts für Gesundheit zu berücksichtigen. Deren Vermittlung und Umsetzbarkeit verlangsamt natürlich in gewisser Weise auch die Ausschreibung von Freiwilligenstellen und das Zusammenführen passender Helferinnen und Helfer mit den suchenden Organisationen.

Kunden- und Marktbedürfnisse erkennen

Die Zusammenarbeit mit Jobiqo hat Rickenbach als „äußerst effizient, lösungsorientiert und zielführend“ erlebt. „Unsere Bedürfnisse und die unserer Kunden bzw. Nutzer wurden bestens erkannt, und innerhalb von zwei Tagen konnte ein Re-Design des Portals erstellt werden, das auf die aktuelle Situation zugeschnitten ist.“ Gerade angesichts der Tatsache, dass sich alle Beteiligten wegen Covid-19 bzw. Corona im erzwungenen Home-Office-Betrieb befinden, sei bemerkenswert, wie gut und nahtlos die Länder übergreifende Zusammenarbeit funktionierte.

Für benevol-jobs.ch wie auch für jeden anderen Online-Stellenmarkt, deren Betreiber rasch auf die neuen Bedürfnisse reagieren, gilt: Damit wird nicht zuletzt auch das reguläre Geschäft am Leben gehalten und die Marke der Jobplattform sowie der dort vertretenen Arbeitgeber langfristig positiv gestärkt.

Foto: Marc Sendra Martorell/Unsplash.com

Bernhard Madlener

Bernhard ist Senior Enterprise Journalist bei Jobiqo. Er koordiniert das Content-Service für unsere Kunden und kümmert sich um die Medienarbeit.

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